Die Rechte des Hundes

"Das Wesen des Hundes zu missachten ist Tierquälerei"

Erik Zimen

Der Hund stammt vom Wolf ab. Er hat wölfische Wesensmerkmale und Bedürfnisse. Aufgrund dieser Abstammung hat er die folgenden Rechte, obwohl er ein Mitglied unserer Gesellschaft ist.

 

Hundehalter, Züchter und Ausbilder sind aufgerufen, sich diese Rechte stets gegenwärtig zu halten und sich zu bemühen, die Achtung dieser Rechte zu fördern und durch fortschreitende Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Verwirklichung zu gewährleisten. Denn das Verhalten eines jeden Hundes wird entscheidend geprägt durch seinen Menschenpartner.

 

  • Der Hund hat das Recht auf einen sachkundigen Besitzer.
  • Der Hund hat das Recht auf dauerhaften sozialen Kontakt zu Menschen und Hunden.
  • Der Hund hat das Recht, mit Artgenossen zu spielen.
  • Der Hund hat das Recht auf Verlässlichkeit in den sozialen Beziehungen.
  • Der Hund hat das Recht auf artspezifische Kommunikation.
  • Der Hund hat das Recht auf körperliche Auslastung.
  • Der Hund hat das Recht auf freie Bewegung.
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  • Der Hund hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
  • Der Hund hat das Recht auf Aufgaben, die seinem Wesen entsprechen.
  • Der Hund hat das Recht, durch eigene Erfahrung zu lernen.
  • Der Hund hat das Recht, sich schmutzig zu machen, zu stinken und Flöhe zu bekommen.
  • Der Hund hat das Recht auf art- und bedarfsgerechte, abwechslungsreiche Ernährung.

 

Der Hund ist ein Hund!
Gleichwohl läuft er in unserer Gesellschaft Gefahr,
nur noch an den menschlichen Ansprüchen gemessen zu werden.
Die vorgenannten Rechte sollen einen Beitrag dazu leisten, den Hund als Tier mit wölfischen Bedürfnissen zu sehen, wertzuschätzen und zu lieben.


( Auszüge aus „ Die Rechte des Hundes“ , erarbeitet in einem Workshop bei CANIS )

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